Platzregen
Platzregen
die Ruhe vor dem Sturm
die Ruhe vor dem Sturm
auf den Sonnenuntergang warten und Stimmung genießen
auf den Sonnenuntergang warten und Stimmung genießen
hat sich gelohnt bei schlechtem Wetter zu fotografieren
hat sich gelohnt bei schlechtem Wetter zu fotografieren
das warten hat sich ausgezahlt :)
das warten hat sich ausgezahlt :)
Industrie trifft Romantik – mein Blick auf Linz
Wie entstehen meine Fotos?
Alles beginnt mit einer Idee: Was will ich zeigen? Welches Thema begleitet mich, wenn ich mit der Kamera losziehe?
Die hier gezeigten Bilder stammen vom „Making of“ zu einem Krimi-Auftrag – die ganze Geschichte dazu folgt noch.
Was mich besonders reizt: die schönen Seiten dort zu finden, wo man sie nicht sofort vermutet. Gerade das macht es spannend – Strukturen, Licht und Stimmung sichtbar zu machen, die oft im Verborgenen liegen. Mit der Kamera im Gepäck versuche ich, genau das herauszuarbeiten.
Der Weg zu einem gelungenen Foto ist oft lang.
Er fordert Ausdauer, Geduld – und Gespür.
Manchmal wird der Prozess fast meditativ:
Die Welt wird leiser, als würde man sie durch einen unsichtbaren Filter betrachten. Alles rundherum wird ruhig. Relativ.
Ich liebe diese Momente, wenn man stundenlang auf nur zwei Quadratmetern stehen kann – und dennoch eine ganze Welt durch den Sucher entdeckt.
Ich komme zufrieden – manchmal auch erschöpft, nass, hungrig – mit hunderten oder sogar tausenden Bildern nach Hause.
Was folgt, ist ein ganz eigener Teil des Prozesses: das Sortieren, Verwerfen, Wiederentdecken. Oft schaue ich ein Motiv erst Tage später mit neuen Augen an – und entdecke etwas, das mir vor Ort entgangen ist.
Die Bearbeitung ist für mich keine reine Nacharbeit –
sie ist ein Feinschliff, ein künstlerisches Herausarbeiten dessen, was ich beim Fotografieren gespürt habe.
Farbe, Licht, Kontrast: Ich versuche, die Stimmung so wiederzugeben, wie sie sich für mich angefühlt hat. Nicht laut, nicht überladen – sondern echt.
Es sind oft Stunden, die ich mit einzelnen Bildern verbringe.
Manchmal verwerfe ich ganze Serien wieder – manchmal bleibt nur ein einziges Bild übrig, das alles sagt.
Aber genau das ist es, was ich an der Fotografie liebe:
Sie ist ein ständiger Dialog – mit dem Motiv, mit dem Moment, mit mir selbst.
Was am Ende bleibt, ist ein Bild.
Aber für mich steckt darin mehr als nur ein Moment –
es ist das Ergebnis aus Sehen, Fühlen, Warten, Auswählen, Bearbeiten.
Ein Stück Geschichte, festgehalten in Licht und Form.
Wenn ich das Gefühl habe:
„Jetzt passt es. Jetzt ist es fertig.“
– dann darf das Bild weiterziehen.
Vielleicht zu dir.
An eine Wand. In einen Raum.
Und wer weiß – vielleicht erzählt es dort wieder eine neue Geschichte.
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